Fake News, Hassreden, Verschwörungstheorien: Zeit, etwas dagegen zu tun!

Spätestens seit dem letzten US-Präsidenten kennt sie jeder oder hat schon mal von ihnen gehört: Fake News! Sie gehen uns alle an und wahrscheinlich wurde jeder schon mal damit konfrontiert, sei es im Familien- oder Freundeskreis oder über digitale Medien. Und auch das berufliche Umfeld bleibt davon nicht verschont, sei es manchmal im eigenen Unternehmen oder beim Kunden.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine veranschaulicht leider auf drastischste Weise, welche Folgen Fake News für ein ganzes Volk haben können.

Doch wie erkenne ich Fake News? Welche Möglichkeiten habe ich, um auf Verschwörungstheorien zu reagieren? Und was kann ich Hassreden entgegensetzen?

Die Digitalisierung hat unseren Alltag verändert – am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Ausbildung. Aber: Welche Auswirkungen hat es auf die Demokratie, das freiheitliche Weltbild und die Vielfalt unserer Gesellschaften, dass so vieles heute im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken stattfindet?

Vieles von dem, was wir im Netz sehen, wird vorgefiltert – durch Algorithmen.

Sie bestimmen:

  • Welche Suchergebnisse wir auf Seite 1 bei Google sehen
  • Welche Posts von Freunden, Verwandten und Medien wir bei Facebook sehen
  • Welche Videos uns zum Anschauen vorgeschlagen werden

Im Internet werden Algorithmen unter anderem dazu eingesetzt, uns möglichst lange auf Webseiten zu halten. Wenn man also einmal mit Fake News im Netz konfrontiert wurde, ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund der Algorithmen groß, dass dies wieder passiert. Und wieder. Und wieder.

Online Hassrede, gezielte Falschinformationen und Verschwörungsmythen destabilisieren die Demokratie, verstärken Extremismus und vertiefen die Erosion demokratischer Grundwerte.

Was können wir also tun?

  • Inhalte in sozialen Medien kritisch hinterfragen
  • Konstruktiv und respektvoll diskutieren
  • Hass und Hetze kontern
  • Betroffene von Hass und Drohungen unterstützen
  • Themen ansprechen, die wichtig sind

Das alles ist leichter gesagt als getan und leider gibt es kaum Weiterbildungsangebote in diesem Bereich. Besonders von Polarisierung betroffen sind Regierungen. Doch sie können das Problem nicht allein lösen: Privatsektor und Zivilgesellschaft müssen auch ins Handeln kommen. Als Vorreiter in diesem Bereich gilt das Business Council for Democracy, kurz BC4D. Es bietet in kostenlosen Schulungen an, mehr über die Ausbreitung von Hassrede, gezielter Desinformation und Verschwörungserzählungen zu erfahren und zu lernen, etwas dagegen zu tun:

Hass im Netz ­- Aus Angst vor Hass und Drohungen trauen sich viele Menschen nicht, im Internet zu diskutieren und ihre Meinung zu sagen – was können wir tun?

Desinformation – Wie kann man erfundene Behauptungen und Fake-Bilder enttarnen und welche Gefahren drohen durch Falschmeldungen im Netz?

Verschwörungserzählungen – Warum glauben Menschen an Verschwörungsmythen und was können wir dagegen unternehmen?

 

Nähere Informationen zu dem Programm können hier nachgelesen werden: BC4D – Business Council for Democracy

Ein erster und so wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

 

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