Plattformökonomie im Kontext Beruflicher Bildung und Rehabilitation

plattformoekonomie-in-der-sozialwirtschaft-fachtag-akquinet-1Fachtagung Plattformökonomie in der Sozialwirtschaft am 19. Februar in Hamburg – ein Rückblick

Tanja Ergin, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) stellte zunächst den politischen Dachverband von 52 Mitgliedern vor. In allen Mitgliedsunternehmen ist die Qualifizierung von Jugendlichen mit einer Behinderungserfahrung bzw. Reha-Status Aufgabe und Ziel. Momentan befinden sich etwa 12.000 Jugendliche in einem Mitgliedsunternehmen in der Erstausbildung. Frau Ergin erläuterte, dass die meisten der jungen Menschen mehr als nur eine Teilhabeverhinderung hätten.

Ihrer Meinung nach müssten Online-Plattformen die Anforderungen vieler Seiten erfüllen, wie der Politik, der Reha-Träger, der jungen Menschen und der Wirtschaftsunternehmen mit ihren vielfältigen Beschäftigungsangeboten. Will man in der Reha digitale Plattformen nutzen, böten sich regionale und überregionale Arbeitsmarktplattformen, Plattformen für die Ausbildung (ob schulisch oder betrieblich organisiert) und Plattformen für die Leistungserbringer an.

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Plattformökonomie im Kontext des Perspektiv-Kontors Hamburg

plattformoekonomie-in-der-sozialwirtschaft-fachtag-akquinet-2Fachtagung Plattformökonomie in der Sozialwirtschaft am 19. Februar in Hamburg – ein Rückblick

Krankheitsbedingt fielen der Vortrag des Technologiepartners MICROSOFT und das Ausprobieren zur HoloLens leider aus. Stellvertretend hatte sich dankenswerterweise Melanie Schlotzhauer, Mitglied der Geschäftsführung der PEPKO Perspektiv-Kontor Hamburg GmbH, bereit erklärt, über die aktuellen Entwicklungen bei der PEPKO zu berichten. Über die sehr kurzfristige Bereitschaft an dieser Stelle auch nochmal ausdrücklichen Dank.

Seit Januar 2020 ist PEPKO Unternehmenstochter des CJD mit einer Minderheitsbeteiligung von AKQUINET. In Hinblick auf das Tagungsthema sei dies eine spannende Konstellation, konstatiert Frau Schlotzhauer. Sie erzählte, dass sie beim Erstkontakt mit AKQUINET nicht an das sich daraus ergebende Potential so gedacht hätte. Jetzt werde bei der PEPKO Digitalisierung in der eigenen Gesellschaft und auch im Zusammenhang mit den Bestrebungen des CJD ganz anders gedacht.

Sie lud die Teilnehmer ein, sich beim Thema Digitalisierung in vier exemplarische Zielpersonen der PEPKO hineinzuversetzen:

  1. Eine Beraterin bei der Agentur für Arbeit: Was weiß sie über die Angebote der PEPKO? Welche Themen sieht sie bei der zukünftigen Teilnehmerin von der PEPKO?
  2. Ein Teilnehmender in der Ausbildung: Wie kann er seine Fördermaßnahmen selbst auswählen? Wie kann er eine/n passende Begleiter/in finden, wie kann der Teilnehmende künftig mehr mitbestimmen?
  3. Eine PEPKO-Führungskraft: Wie kann es den Mitarbeitenden gut gehen? Wie kann ich mitgestalten? Wie kann ich meine Kompetenz einbringen?
  4. Mitarbeiter/in von PEPKO: Wie kann ich die Teilnehmer/innen möglichst gut betreuen, wie kann ich ihn/sie in die Arbeit bringen?

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Inklusion gelingt nicht nebenbei

inklusion-healthblog-akquinetAm schönsten wäre es, wenn Inklusion von Menschen mit einer Behinderung so normal wäre, dass es keine Preise mehr bräuchte.

Im Dezember 2019 hat AKQUINET mit zwei weiteren Unternehmen den Hamburger Inklusionspreis gewonnen. Wir freuen uns natürlich sehr darüber und sind stolz auf unsere besondere Geschichte. Denn unser erstes inklusives Rechenzentrum haben wir schon 2004 zusammen mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf auf dem Campus am Alsterdorfer Markt gebaut.

Seit Gründung des Integrationsbetriebes als gGmbH im Jahr 2004 ist viel passiert. Wir sind als AKQUINET kräftig gewachsen. Aus dem kleinen Integrationsbetrieb ist im Verbund der Gruppe ein anerkannter Rechenzentrumsbetreiber mit einem breiten Serviceangebot für viele Kunden geworden. Mittlerweile betreiben wir vier inklusive Rechenzentren. Unsere Kunden schätzen unsere Philosophie, erwarten aber natürlich dennoch einen absolut verlässlichen Service. Über die Jahre haben wir den inklusiven Gedanken mehr und mehr auf die gesamte Gruppe übertragen und stellen auch jenseits der gGmbH bevorzugt Menschen mit einer Behinderung ein.

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Sozialwirtschaft – Digitale Plattformökonomie als Überlebensstrategie?

new-work-in-der-sozialwirtschaft-4Oder werden Amazon, Google, Apple und andere meine Dienstleistung übernehmen?

Am 19. Februar 2020 (9:30 – 17:00 Uhr) laden wir unter dem Leitthema „Digitale Plattformökonomie“ zur nächsten Fachtagung der Sozialwirtschaft mit Fachreferenten aus Wissenschaft und Praxis ein. Mit Beiträgen vertreten sind die Hochschule Koblenz/ RheinAhrCampus, die Brücke Lübeck, das CJD – Christliches Jugenddorfwerk Deutschland, Microsoft Deutschland GmbH und die akquinet AG. Was erwartet Sie als Teilnehmer (zur Anmeldung)?

  • Der Vormittag beleuchtet Entwicklungen von Plattformökonomien in der Sozialwirtschaft und gibt einen Einblick in digitale Plattformen im Kontext von regionalen und überregionalen Sozialunternehmen.
  • Modern Workplace – wie können Plattformökonomien in der Zukunft aussehen? Mit dieser Fragestellung startet der Nachmittag.
  • Diesem schließt ein spannender Impulsvortrag über Plattformökonomien im Kontext Beruflicher Bildung und Rehabilitation an.
  • Zum Ende des Tages gibt es Einblicke in die Welt von morgen mit der Microsoft Mixed Reality HoloLens.

Im Zuge der intensiven Veränderungen und der zukünftigen Anforderungen im deutschen Sozial- & Pflegewesen sowie des gesellschaftlichen Wandels werden sich die Anforderungen an die Gewährung, Nutzung und Erbringung sozialer Dienstleistungen wesentlich verändern. Um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der Arbeitswelt für alle Menschen zu ermöglichen, müssen sämtliche Ressourcen monetärer, gesellschaftlicher und individueller Art genutzt werden. Dies kann nur gelingen, wenn diese Ressourcen entsprechend organisiert, gesteuert und koordiniert werden können. Und hier kommen auf die Anbieter sozialer Dienstleistungen und auf Deutschland gravierende Veränderungen zu.

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Kontrolle der Erholung als Leistungsturbo

erholung-healthblog-akquinetObjektive Kennzahlen für eine gezielte Ansteuerung von Gesundheit und Leistung

Leistung beruht auf Gesundheit und beides ist ohne Erholung nicht möglich. Leistungsfähigkeit, ob im Beruf oder im Sport, und Erholung sind zwei Seiten einer Medaille. Das ist evolutionär so angelegt. Sport oder körperliche Aktivität und auch geistige Arbeit im Sinne von Nachdenken oder Problemlösen verursachen Stressreaktionen, die gefolgt werden von Entspannungsphasen. In den Entspannungsphasen versucht der Körper die Belastung auszugleichen und dabei ein höheres Niveau als das Ausgangsniveau zu erreichen. Im Sport nennt man dies Superkompensation. Und auch beim Nachdenken führt das zu einer verbesserten bzw. effizienteren Lösung.

Erholungszeiten auch im Sport wichtig

Dieses Phänomen der Superkompensation will man im Sport bewusst nutzen. Um die Verbesserung der Leistung von Mal zu Mal zu steigern, müssen also die Erholungszeiten optimal gestaltet werden. Denn sowohl eine zu kurz gewählte als auch eine zu lang gewählte Regenerationszeit führt nicht zu einer Verbesserung, sondern nur die optimale Dauer. Früher wurde hierfür pauschal eine bestimmte Zeit angenommen, die auf Erfahrungswerten beruhte. In der Praxis hat man dazu die Herzfrequenz über den Puls am Handgelenk oder an der Halsschlagader mehr oder weniger genau gemessen. Ein bis zweimal im Jahr wurden bei einem Sportmediziner ein Belastungs-EKG oder ein Feldstufentest mit Atemgas- und Laktatmessung durchgeführt.

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